zur Schulzeit war Geschichte etwas, dass sich in Rom, Prag, Paris oder Berlin abspielte, doch nie am eigenen Ort. Geschichte als ein eigengesetzliches Schicksalsphänomen also, das mit seinen Kriegsverheerungen zwar auch gelegentlich in die Welt des kleinen Mannes einbrach, doch schien diese untere Sphäre im Grossen und Ganzen ihre eigene Geschichte gelebt zu haben oder zu jener Geschichtslosigkeit erstarrt zu sein, wie sie beim Besuch konventioneller Museen häufig erlebt wird.

Aus einer Initiative natur- und kulturinteressierter Menschen heraus wurde der Verein Freilichtmuseum Felsberg e.V. gegründet, um die Geschichte der römischen Steinhauer am Felsberg zu erforschen und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Das Thema "Umwelt" erweist sich nach wie vor als eines der grossen gesellschaftlichen Herausforderungen. Dabei bestimmen Schlagworte wie: Klimawandel, Energieverbrauch, Verkehrsproblematik, Müllvermeidung und Naturschutz die öffentliche Diskussion. Im Mittelpunkt steht der Aspekt der Nachhaltigkeit, also die Sicherung der natürlichen Ressourcen und Wahrung der Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen. Auch diese Handlungsfelder haben wir in unsere Arbeit aufgenommen und unter dem Bereich "Naturpädagogik" versammelt.
Der Verein ist Träger der Einrichtung "Freilichtmuseum Felsberg" die mehrere Standorte in Seeheim-Jugenheim, Lautertal und Frankfurt umfasst, die thematisch miteinander vernetzt sind.
Wir laden Sie herzlich ein, unsere Vereinsarbeit auf den folgenden Seiten - oder direkt vor Ort - näher kennenzulernen.
Vorstand
Angelika Fink (Naturpädagogik)
Jörg Fink (Living History)
Carsten Becker (Finanzen)

Bei dem Projekt handelt es sich um den Nachbau eines Feldlagers, wie es für die Zeit um ca. 400 n.Chr. als wahrscheinlich angenommen werden kann. Der Nachbau orientiert sich an historischen Vorgaben wie sie an anderen "Römerschanzen" erforscht wurden und überträgt diese Erkenntnisse auf den Standort am Felsberg.

Die Sicherung der römischen Werkstücke im Felsbergwald ist ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsarbeit, da diese - in Deutschland einmaligen - Kulturdenkmale durch Forstarbeiten sowie den stark zunehmenden Massentourismus am Felsenmeer, von Zerstörung und Untergang bedroht sind.

Am 4. Juni 2011 ist es wieder soweit: Alle Naturfreunde in Deutschland und den Nachbarländern sind am 13. GEO-Tag der Artenvielfalt dazu aufgerufen, innerhalb von 24 Stunden in einem selbst festgelegten Gebiet möglichst viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken.