Das Jahr 1777 kann als Anfangspunkt der naturwissenschaftlichen Betrachtung der Funde am Felsenmeer gewertet werden. Nach eingehender Analyse des Materials wird die Aktivität der Römer auf das 2. bis 4. Jahrhundert n.Chr. eingegrenzt. Der Aufwand an Ressourcen muss für die damalige Zeit enorm gewesen sein. Umso bedauerlicher ist es, dass von all diesen Unterkünften, Werkhütten und Feldschmieden nichts die Zeit überdauert hat und geborgen werden konnte.

Die Technik, vor allem Hartgesteine wie Granit, durch Keile zu spalten, taucht in der Steinbearbeitungstechnik schon frühzeitig auf. Dabei wird eine Reihe von konisch zulaufenden Löchern in den Stein gearbeitet. Anschliessend werden Keile eingetrieben. Die Sprengwirkung wird jedoch nicht durch die Schneide der Keile erzeugt, sondern ausschliesslich durch den Flankendruck der Keile gegen die Keilbuchse. Daher ist es wichtig, dass zwischen den Flanken des Keils und den Seitenflächen der Keilbuchse ein möglichst lückenloser Kontakt besteht. Deshalb müssen die aufnehmenden Keilbuchsen sehr sorgfältig ausgearbeitet werden.
Die Technik der Keilspaltung wurde bis in jüngste Zeit bei Granitsteinbrüchen in Europa angewendet; für bestimmte Aufgaben bedient man sich heute noch dieser Technik. Es gibt verschiedene Versuche, Keilbuchsen zu datieren, was unter Berücksichtigung regionaler Eigenheiten bis zu einem gewissen Grade gelingt. Im Wesentlichen geht es dabei um die Form, Grösse und die Disposition der Keilbuchsen, die eine genauere zeitliche Einordnung ermöglicht.
Sehr häufig wird auch die Meinung vertreten, die Römer hätten die Spaltung durch Eintreiben von Holzkeilen durchgeführt, die sie dann mit Wasser begossen. Durch das Aufquellen des Holzes wäre dann der nötige Seitendruck für die Steinspaltung entstanden. Bisher ist jedoch kein Experiment bekannt, wo dies tatsächlich überprüft worden wäre.
Aus vielen - hier nicht näher auszuführenden weiteren Gründen - ist daher die Spaltung allein durch quellende Holzkeile in den Bereich des Wunschdenkens zu verweisen. Möglicherweise liegt auch nur eine Verwechslung vor die dann eine gewisse Eigendynamik entwickelte: Im 19. Jahrhrundert wurde in Deutschland in einigen Steinbrüchen die Keilspaltung zwar mit Holzkeilen durchgeführt, aber dort dienten die Holzkeile lediglich dazu, Unebenheiten zwischen Keil und Keilbuchse auszugleichen. Die eigentliche Spaltung erfolgte dadurch, dass man in die Holzkeile Metallkeile einschlug, welche erst den tatsächlichen Druck erzeugten.

Nur bei sehr weichen Gesteinen wurden damals und werden heute gezahnte Sägeblätter verwendet. Normalerweise handelt es sich beim Steinsägen um einen Schleifvorgang, bei dem das Sägeblatt den reichlich beigegebenen Quarzsand durch die Bewegung in das Gestein eindrückt, mit hin- und hernimmt und somit eine schmale Nut aus dem Material herausschleift. Die Sägetechnik hat den Vorteil, dass auf die natürliche Spaltwilligkeit des Gesteins keine Rücksicht genommen werden muss.
Für den Felsberg kann man annehmen, dass mobile Sägen eingesetzt wurden, da es sich um einen all umfassenden Werkplatz handelte wurden die Blöcke nicht zur Säge geschafft sondern die Säge über den Blöcken aufgebaut. Die Sägeleistung lag bei bis zu 5 mm Vorschub pro Stunde bei einer Sägeschnittlänge von 1 m. An den Steinsägen des 19. Jahrhunderts wurden Zuchthaussträflinge eingesetzt - was als echte Strafe angesehen wurde.